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• Salsa
Nach der Sängerin Celia Cruz ist Salsa nur ein anderer
Name für die kubanische Musik, also Mambo, Chachachá, Son... einfach
alle kubanischen Musikstile unter einem Namen. Allerdings wurde die Salsa in
New York gegen Ende der 60er-Jahre geboren, wo sie von Musikern in armen Vierteln
mit hohem Latino-Anteil kreiert wurde. Nach einiger Zeit bestand das Publikum
nicht mehr nur aus Latinos und das Wort Salsa wurde als Bezeichnung für
alle lateinamerikanischen Musikrichtungen eingeführt, vom Boogaloo über
den Mambo bis hin zum Son und Latin House. Die Kubaner lehnte den Ausdruck für
eine recht lange Zeit strikt ab, akzeptierten ihn aber letztendlich.
• Sambi
Afrikanisches Saiteninstrument aus pflanzlichen oder metallenen
Saiten, die mit einem Griff über eine Kalebasse gespannt sind.
• Santería
Eine Afro-Kubanische Religionsform, die aus einer Mischung
der Yoruba-Religion und des Katholizismus entstanden ist. Die Santería
ist ein Thema, das in vielen Salsa-Songs zu finden ist.
• Sartén
Ein Instrument, das aus zwei alten Bratpfannen hergestellt
wird, die mit einem Holzstück zusammen gehalten werden. Diese Konstruktion
wird mit einem Seil um den Hals gehängt, so dass die Musiker auch während
dem Laufen zu spielen, indem sie das Instument mit Trommelstöcken schlagen.
• Septeto
Klassische Son-Formation, die um 1927 entstand und ihre Blütezeitin
den 30er-Jahren hatte: Gitarre, Tres, Kontrabass, Bongos, Maracas, Claves und
Trompete, begleitet von einem Sänger.
• Sexteto
Musik-Gruppe bestehend aus sechs Musikern: Gitarre, Tres,
Kontrabass oder Marímbula, Bongos, Maracas und Claves. Einige der Musiker
fungieren auch als Sänger. Das Sexteto war die typische Besetzung für
eine Son-Band in den 20er-Jahren. 1927 kam eine Trompete hinzu, wodurch aus
dem Sexteto ein Septeto wurde.
• Shekere
Traditionelles Instrument, ähnlich einem westafrikanischen
Instrument, das meistens von den Sängern, gleich ob Solo oder Chor, gespielt
wird. Es besteht aus einer getrockneten, ausgehölten Kalebasse, die mit
einem Netz bedeckt ist und mit getrockneten Samen, Kügelchen oder kleinen
Muscheln gefüllt wird. Das Geräusch, das beim Schütteln entsteht,
wird durch den Hohlraum der Kalebasse verstärkt.
• Son
Während dem 19. Jahrhundert kam es im ländlichen
Oriente zu einer Verschmelzung von spanischer und afrikanischer Musik, zu der
später auch französische Musik kam, die von Kolonisten mitgebracht
wurde, die von Haiti flohen. Die Mixtur nahm immer konkretere Formen an und
wurde von den Trovadores in Santiago de Cuba und Havanna übernommen. Nach
einigen Musikwissenschaftlern ist der Son für Kuba das, was der Blues für
Amerika war: Der Aufbau ist einfach, der Ursprung ist eng mit der Kultur der
Musiker verknüpft. Spanische Melodien werden von afrikanischen Rhythmen
umrahmt, Solo-Gesänge und Chor-Gesang wechseln sich einem Frage-Antwort
Schema ab. Die Texte sind einfach und handeln vom alltäglichen Leben der
Musiker.
Der Son ist stark von seinem ländlichen Ursprung geprägt. Bis heute
werden vor allem einfache und leicht zu transportierende Instrumente verwendet,
Gitarren und leichte, einfach konstruierte Percussion-Instrumente.
• Son Montuno
Son mit langsameren Tempo.
• Sonero
Ursprünglich bezeichnete das Wort Son-Sänger, heute
wird es allerdings für alle Salsa-Sänger verwendet.
• Songo
Ein bestimmter Rhythmus, der in den 70ern von José
Luis Quintana "Changuito" erfunden wurde, als er Percussionist bei
Los Van Van war.
• Sopimpa
Afro-Kubanischer Tanz des 19. Jahrhunderts.
• Sucu-Sucu
Eine Variante des Son, die Ende des 19. Jahrhunderts auf
der Isla de Pinos entstand. Das Wort bezeichnet eine Musikrichtung, den dazugehörigen
Tanz ebenso wie die Feste, auf denen diese Musik zu hören ist. Die Ähnlichkeit
mit dem Son Montuno ist groß. Der Solo-Sänger improvisiert, wenn
er dem Chor antwortet, der vorgegebene Texte singt. Dabei werden sie von den
Instrumenten begleitet.
Quelle: Sprachcaffe Sprachreisen GmbH, www.salsa-in-cuba.com