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• Danzón oder Danzonete
Der Französische Contradanse kam im 18. Jahrhundert
über verschiedene Wege nach Kuba: mit englischen Schiffen nach Havanna
und mit französischen Kolonisten, die aus dem chaotischen Haiti flohen,
nach Oriente. Mit dem Einfluss der schwarzen kubanischen Musiker wurde der Contrdanse
zum Contradanza, die dazugehörige Musik heißt Danzón. Heute
sind die stilistischen Nachfolger des Danzón beliebter: der Chachachá,Mambo,
und Ritmo Nuevo .
• Dengue
Diese Musik-Art stammt vom Mambo und wurde in den frühen
60ern von Dámaso Pérez Prado ins Leben gerufen.
• Descarga
Jam Session. Musiker, die zusammen kommen um Musik zu machen,
lassen viel Raum für Improvisation. "Descarga", Befreiung, war
der Kampfschrei des Kontrabassspielers Israel "Cachao" López.
Die Improvisation gab es zuerst im Jazz und als sich dieser Stil in Südamerika
ausbreitete, kam auch die Begeisterung für die Improvisation.
• Despelote!
Ursprünglich war Despelote! ein Zuruf von Elio Revé
an sein Publikum, um es anzuheizen. Das Wort ist eine Anspielung auf die Bewegungen
der Tänzer: Diese - vor allem die Tänzerinnen - drehen sich im Kreis
und bewegen dabei wie wahnsinnig die Hüften, die Arme sind über Kopf,
mit den geöffnete Händen macht man eine Bewegung, als würde man
einen Ball zum Rollen bringen: Despelote! - Befreie dich! Heute gehört
der Schrei zu jeder 'wahren' Salsa-Band:Charanga Habanera, El Médico
de la Salsa,(Doktor der Salsa), Pachito Alonso y sus Kini Kini, Manolito y su
Trabuco, Paulito F.G. änderte es zu ¡Sofocación!
Quelle: Sprachcaffe Sprachreisen GmbH, www.salsa-in-cuba.com