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• Cabildo
Die Cabildos sind enge Gemeinschaften, die sich seit dem
17. Jahrhundert mit den Afro-Kubanerm vereinigen, wobei soziale, kulturelle
und religiöse Traditionen der beiden Völker vermischt werden. Einige
Cabildos kommen aus geheimen Bündnissen, ähnlich wie die Freimaurer,
darunter die Gesellschaft der Abakuá.
• Cadena
Eine Figur im Contradanza.
• Cajón
Kasten aus Holz mit einem Resonanzloch, das beim Yambú,
einer frühen Form der Rumba verwendet wird. Das Instrument wird mit den
Händen gespielt.
• Campana or Cencerro
Eine Glocke, die in der Hand gehalten wird und mit einem
hölzernen Stab gespielt wird. In vielen Orchestern wird es Hispano-Amerikanische
Version der Ekón verwendet. Die kraftvolle und rustikale Glocke produziert
viele verschiedene Geräusche, je nachdem, an welcher Stelle man auf den
Korpus schlägt. Die Glocke hat einen charakteristischen Klang, wodurch
man sie im Salsa-Orchester leicht heraushören kann.
• Caracoles
Die Schnecken, die in Afrika als Cauris bekannt sind, werden
verwendet um im Santería die Zukunft vorauszusagen.
• Cariaco
Alter Afro-Kubanischer Tanz.
• Caringa
Folklore-Tanz und -Musik aus Kuba, wird auch als Zapateo
bezeichnet.
• Cedazo
Eine Figur im Contradanza.
• Chacha
Instrument, ähnlich wie die Güiro, jeodch aus Metall
hergestellt.
• Chachachá
Der Cha-Cha-Chá entwickelte sich in den frühen
40er-Jahren aus dem Danzón. Eine der ersten Bands, die diesen Stil populär
machten, war Arcaño y sus Maravillas. Die berühmtesten Musiker,
die diesen Rhythmus bereits von seinen Kindertagen an spielten waren die Lopez
Brüder, Israel und Cachao (mit Coralia), Antonio Sanchez, Félix
Reina, und ein Violinist, der aus Candaleria (Pinar del Rio, Kuba) stammte,
aber in Havanna lebte; Enrique Jorrín. Eine der wesentlichen Neuerungen
war, dass ein Schwepunkt auf den Chor gelegt wurde. Der Gesang war in einem
Call and Response Schema aufgebaut, das heute in der lateinamerikanischen Musik
sehr beliebt ist. Jorrín sagte dazu: "Ich bat mein Orchester, Unisono
zu singen. Damit erreichten wir drei Dinge: Der Text wurde verständlicher,
ausdrucksstärker und die Stimmen der Musiker, die nicht wirklich Sänger
waren, traten weniger deutlich hervor. Im Cha-Cha-Cha sind die Sänger Musiker.
". Der ChaCha räumte auch die Schwierigkeiten aus dem Weg, den die
Tänzer mit Danzón und Mambo hatten. Bei diesen Tänzen macht
man die Schritte nicht bei den betonten Zählzeiten sondern auf die Synkopen.
Jorrín vereinfachte dieses Schema, indem die betonten Einheiten der Melodie
auf die betonten Schläge fallen, die Begleitung auf den Off-Beat. Seitdem
können sich die Tänzer auf die Melodie verlassen, was das Tazen sehr
vereinfacht. Unter den wichtigsten Musikern, die sich dem Cha-Cha-Cha verschrieben
haben sind Chicho O'Farril, Pérez Prado, Tito Puente, Charles Aznavour,
Rubén Blades und Willie Colón.
• Chambelona
Beliebtes Kubanisches Lied, das Anfang des 20. Jahrhunderts
aufkam.
• Chanchamele
Afro-Spansicher Tanz des 17. Jahrhunderts.
• Changuy o Changüi
Diese alte Variante des Son entstand in der Gegend um Guantánamo
und wurde von Elio Revé in den 60er-Jahren wieder aufgenommen.
• Charanga
Diese Orchester-Form, die in den frühen 20er-Jahren
entstand, wird manchmal auch als Französischer Charanga bezeichnet. Am
Anfang konzentrierten sich die Charangas vor allem auf den Danzon, bis der Cha-Cha-Cha
aufkam. Mit dieser neuen Musik wurden die Orchester populärer, Blechbläser
wurden durch Violine und die kubanische Ebony-Flöte ersetzt. Eine Charanga
besteht aus Timbales, Güiro, Conga, Klavier, Kontrabass, Geige und Flöte.
Bei der kolumbianischen Version findet man auch ein Akkordeon.
• Clave
Zwei zylindrische Stäbe aus hartem Holz, die
aneinander geschlagen werden. Das einfache Percussion-Instrument ist die Stütze
der lateinamerikanischen Musik, da es geeignet ist, den grundsätzlichen,
pulsierenden Schlag vorzugeben.
• Cobo
Größes See-Schneckengehäuse, das bei der
Herstellung einiger Blasinstrumente verwendet wird.
• Cocoye oder Cucuye
Traditioneller Afro-Kubanischer Tanz und Musik, die vor allem
im Karneval Verwendung finden. Vor allem im Osten der Insel ist Cucuye beliebt.
• Columbia
Traditioneller Afro-Kubanischer Tanz. Der Columbia ist einer
der drei Teile der Rumba (zusammen mit Yambú und Guaguancó). Der
Tanz ist sehr langsam, die Musik besteht nur aus Percussion. Ursprünglich
wurde dieser Tanz ausschließlich von Männern getanzt.
• Combo
Orchester-Form die Ende der 50er-Jahre auf Kuba entstand
und in den 60er-Jahren zunehmend beliebt wurde. Das Orchester bestand aus verschiedenen
Sätzen (Bläser, Streicher, Percussionisten), in jedem Satz war aber
nur ein Instrument vertreten. Die Orchester-Form blieb zwar erhalten, die Gruppe
wurde aber wesentlich kleiner, was den kleinen Clubs in Havanna, in denen die
meisten Auftritte stattfanden, entsprach.
• Comparsa
Eine musikalische Versammlung, Tanz oder Parade, bei denen
die teilnehmenden Tänzer Choreographien einstudieren und bunte Kostüme
tragen, meistens haben die Formationen einen Leiter.
• Conga
Große
Trommel afrikanischen Ursprungs, vor allem in der Salsa häufig verwendet.
Meistens werden zwei Trommeln gleichzeitig verwendet. Der Conguero steht und
schlägt die Trommeln mit seinen Händen. Der Name kann sich auch auf
einen Karnevals-Tanz beziehen sowie auf einen Salon-Tanz, der seine Blütezeit
in den 30er-Jahren hatte.
• Congo
Person kongolesischer Abstammung
• Conjunto
Diese Orchester-Form entstand in Kuba gegen Ende der 40er-Jahre.
Zu ihrem Repertoire zählen Son, Bolero und Guaracha. Ein Conjunto besteht
aus Klavier, Kontrabass, Bongo, Conga, Güiro, Maracas, Clave, einen Bläsersatz,
der aus bis zu vier Musikern besteht (meistens Trompeter) und einer Gitarre,
begleitet von einem oder zwei Sängern. In einigen Conjuntos ersetzt die
Tres das Klavier.
• Contradanza
Die Geschichte dieses Tanzes reicht zurück bis zur Entstehung
des Contradanse, den französische Siedler Ende des 18. Jahrhunderts nach
Kuba brachten. Im frühen 19. Jahrhundert veränderte sich der Tanz,
die afrikanischen Ursprünge der Kubaner wurden deutlich, der Contradanse
wurde zum Contradanza. Der Tanz besteht aus vier Einheiten: Paseo, Cadena, Sostenido
und Cedazo. Die ersten beiden sind langsam, während die beiden letzten
schneller sind. Mit der Zeit verlor der Contrdanza den Charakter eines Gruppentanzes
und wurde ein Paartanz.
• Controversia
Die Controversia ist eine Art des Punto, bei der zwei Sänger
rivalisieren. Sie geben eine Art gesungener, improvisierter Gedichte zum Besten.
Die Controversia ist vergleichbar mit den "Dozens" in Nord-Amerika
und den "Toastings" in Jamaika, sowie mit dem Rap.
• Corneta China
(oder Cornetin Chino)
Dieses Instrument ist mit der Oboe verwandt und bringt einen
stechenden Ton hervor. Chinesische Immigranten brachten das Instrument nach
Kuba. Seitdem ist es eines der wichtigsten Instrumente des kubanischen Karneval.
• Coro de Guaguancó
Spezialisierter Rumba-Chor, im 19. Jahrhundert in Havanna
sehr weit verbreitet.
• Cuarteto
Gruppe aus vier Musikern: Ein Sänger und Gitarrist,
ein Tres-Spieler, ein Botija-Spieler und ein Sänger, der auch die Claves
spielt.
• Cuatro
Dieses Instrument ist eine Tres, die mit einer Doppel-Saite
verstärkt wird, damit die tiefen Töne leichter gespielt werden können.
Da es vor allem im Oriente verbreitet ist, taucht es oft im Son auf.
• Cumbancha
Wilde, laute und unbändige improvisierte Zeremonie.
• Cumbe
Afrikanischer Tanz, von dem die Cumbancha abstammt.
Quelle: Sprachcaffe Sprachreisen GmbH, www.salsa-in-cuba.com